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Versichert umziehen

Wer kosten sparen will, organisiert meistens seinen Umzug selber. Mit Hilfe eines (geliehenen) LKW und der zusammen getrommelten Verwandtschaft ist der Umzug in der Regel auch schnell erledigt.

Doch wer haftet bei Schäden? Wenn die Ikea-Vase platzt ist das normalerweise auch nicht weiter interessant. Was aber wenn es um wirkliche Wertgegenstände geht?

In diesem Fall macht sich der Vorteil bemerkbar, wenn man den Umzug in die Hände eines professionellen Möbelspediteurs legt. Dann sind nämlich die Wertgegenstände versichert. Der Höchstbetrag für die Haftung hängt vom Volumen des Umzugsgutes ab und beträgt 620 Euro pro Kubikmeter.

Wenn der Umzug im neuen Haus angekommen ist, sollte der Auftraggeber sofort alle Kisten auspacken. Denn bis spätestens einen Tag nach dem Umzug können sofort erkennbare Schäden beim Spediteur geltend gemacht werden. Ist der Schaden nicht sofort erkennbar, beträgt die Anzeigepflicht einen Monat. Aber Achtung: Der Spediteur haftet nur dann, wenn das Unternehmen auch die Sachen in die Kartons eingepackt und transportiert hat.

Eine zusätzliche Transportversicherung — die sich an der Höhe der Hausratversicherung orientieren sollte — deckt außerdem Schäden ab, die bei höherer Gewalt auftreten.

Apropos Versicherung. Vor dem Umzug sollte die Hausratversicherung über den Umzugstermin sowie über die neue Adresse informiert werden. Sowohl für die alte als auch für die neue Adresse gilt dann ein Versicherungsschutz von zwei Monaten.

Weitere Informationen auf umzuege.de.

Veröffentlicht: 10.06.2005
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