Das Risiko einer Baumaßnahme trägt immer der Bauherr. Treten während des Baus Komplikationen z. B. bei den Bodenverhältnissen auf, muss der Bauherr zu 100% die Mehrkosten tragen. Im Extremfall kann ein Bauprojekt so zu einem unkalkulierbaren Kostenrisiko werden.
Um das Risiko abschätzen zu können, ist ein Baugrundgutachten vor Beginn der Baumaßnahmen unbedingt erforderlich.
Manche Anbieter von Fertighäusern bieten in ihrem Pakten ein Baugrundgutachten kostenlos mit an. Doch ein derartiger Vertrag schafft neue Risiken, denn das Ergebnis des Baugrundgutachtens liegt erst nach der Unterzeichnung des Vertrags mit dem Hausanbieter vor. Doch mit Vertragsabschluß hat der Hauskäufer auch mögliche Komplikationen am Hals. Das Gutachten ist praktisch Wertlos.
Bauherren sollten daher das Baugrundgutachten unbedingt von einem unabhängigen Anbieter anfertigen lassen. Für ein Einfamilienhaus betragen die Kosten für das Gutachten rund 500 Euro.
Siehe auch: Adressen von Boden- und Baugrundgutachter.
Veröffentlicht: 07.06.2005
Letzte Änderung: 09.06.2005
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